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Schlammpeitzger - (Misgurnus fossilis)

Der Schlammpeitzger lebt in schlammigen, pflanzenreichen oder torfigen Teichen, Sümpfen oder Tümpeln. Im Winter und bei Wassermangel vergräbt er sich im Schlamm. Zeiten mit ungünstiger Sauerstoffversorgung kann die Art durch Darmatmung überstehen, dabei wird an der Wasseroberfläche Luft in den Darm Aufgenommen. Diese allen Schmerlen eigentümliche Notatmung über die Blutgefäße der Darmschleimhaut ist beim Schlammpeitzger besonders ausgeprägt. Der Schlammpeitzger hat einen zylindrisch langgestreckten, hinten seitlich zusammengedrückten Körper. Maul Klein, unterständig, mit wulstigen Lippen und 10 Barteln (6 am Oberkiefer, 4 am Unterkiefer). Die schleimige Haut wird von sehr kleinen Schuppen bedeckt. Der Kopf ist meist Bräunlich bis rötlich mit kleinen Punkten. Seiten und Bauch sind gelb, mit einem breiteren und zwei schmaleren dunklen Streifen, die sich vom Kopf bis Schwanzwurzel ziehen. Die Flossen sind gelbbraun mit dunklen Flecken. Der Schlammpeitzger laicht von April bis Juli auf Pflanzen. Mittlere Länge 15 bis 25 cm, selten über 30 cm. Verbreitung: nördlich des Balkans und der Alpen. Von Holland über Osteuropa bis zu der Wolga.



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