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Nase - (Chondrostoma nasus)
Bodenorientierter Schwarmfisch. Bewohnt vor allem die Äschen- und Barbenregion der Fließgewässer, in Seen kommt sie seltener vor. Die Nase hat einen langgestreckten, seitlich leicht zusammengedrückten Körper. Der Rücken ist olivgrün bis grau, seitlich grausilbern, der Bauch zart gelb bis weißlich. Die Rücken- und Schwanzflosse dunkel, gelegentlich mit rötlichem Schimmer, paarige und Afterflosse gelblich rot oder braunrot. Auffällig ist das stark unterständige Maul. Die Nase ernährt sich von Pflanzenstoffen und Kleintieren, mit Vorliebe aber von dem Algenbewuchs auf Steinen und Pflanzen, der mit den scharfen Lippen abgeweidet wird. Zur Laichzeit (März bis April) wandern Nasen oft beträchtliche Strecken flußauf, und vereinigen sich zu großen Schwärmen, wo sie in kleineren Bächen mit kiesigem Grund laichen. Die Nase ist meist 25 bis 40 cm, selten bis 55 cm lang und 3 kg schwer.
Verbreitung: Vom nördlichen Kaspischen Meer über den Einzugsbereich des Schwarzen Meeres bis zu Ostsee. Entlang des Donaugebiets zum Rhein und über ganz Frankreich bis zu den Pyrenäen.
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