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Flußneunauge - (Lampetra fluviatilis)

Das Flußneunauge ist etwa 40 cm lang mit dunkelblauem bis graugrünem Rücken, ebenso gefärbten Seiten und silbrig weißem Bauch. Das Flußneunauge ist ein anadromer Wanderer, d. h., die adulten Flußneunaugen steigen zum Laichen aus dem Meer ins Süßwasser bis in die starkströmenden Regionen der Oberläufe und Bäche. Nach der Winterruhe laichen sie zwischen März und Mai in Gruppen. Kurze Zeit nach dem Laichen gehen die adulten Tiere ein. Die ausgeschlüpften, aalförmigen Querder leben im Feinsediment der Laichgewässer. Nach drei bis vier Jahren erfolgt im Herbst und Winter ihre Umbildung zum voll ausgebildeten Neunauge, das in das Meer abwandert. Bereits im darauffolgenden Herbst soll der Wiederaufstieg in die Laichgründe beginnen. Im Salzwasser ernähren sich die Flußneunaugen von Fischen, an die sie sich mit dem Saugmaul anheften. Verbreitung: Die Flußneunaugen kommen an den Küsten Europas von Südnorwegens bis Südeuropa, an den Küsten Großbritanniens und in der Ostsee häufig vor. Im Mittelmeer leben sie von Spanien bis Italien.



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