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Schellfisch - (Melanogrammus aeglefinus)
Der Schellfisch ist leicht kenntlich an dem großen, schwarzen Fleck über der Brustflosse der dem Dorsch fehlt und der beim Wittling an der Wurzel der Brustflosse sitzt. Er hat einen graubraunen Rücken und einen weißen Bauch, die Seitenlinie ist schwarz. Am Unterkiefer hat der Schellfisch einen kurzen Batrfaden. Der Schellfisch hält sich in 10 bis 200 m Tiefe dicht über dem Grund auf. Während der Wintermonate ziehen die geschlechtsreifen Schellfische zu ihren Laichplätzen, wo sie im März bis Juni an Stellen mit hohem Salzgehalt und 5° bis 7°C in 50 bis 150 m Tiefe Laichen. Die Brut lebt nahe der Oberfläche und sucht im Herbst, wenn sie 4 bis 5 cm lang ist, den Grund auf. Anfangs leben die Schellfische von Zooplankton, ab dem zweiten Lebensjahr stellen sie sich auf Schlangensterne, Weichtiere, Würmer, Herings- und Loddenlaich, Jungfische. Länge: 60 bis 70 cm, max. 110 cm. Gewicht: meist 2 bis 5 kg, max. 17 kg. Verbreitung: im Atlantischen Ozean entlang den europäischen Küsten vom Golf von Biscaya bis zur Barentssee, Gewässer vor Island und Nowaja Semlja.
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