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Köhler - (Pollachius virens)
Der Köhler auch Seelachs genannt zählt zu den dorschartigen Fischen. Die Färbung seines Rückens ist schwarzblaugrünn, die Seiten und der Bauch sind heller. Sein Maul ist oberständig, der Bartfaden fehlt meist vollständig, die fast gerade Seitenlinie erscheint hell, die Schwanzflosse gegabelt. Er lebt fast ausschließlich pelagisch in großen Schwärmen, sowohl in größeren Tiefen als auch in Oberflächennähe, doch manchmal trifft man auch in Wracks oder Unterwasserschluchten große alte Einzelgänger an. Die Köhler Laichen von Februar bis Mai in 100 bis 200 m Tiefe, über lehmigem Grund an Stellen mit hohem Salzgehalt und einer gleichmäßigen Temperatur von 6° bis 8° C. Die Jungfische halten sich die ersten zwei bis drei Jahre im Flachwasser, wo sie sich von Hüpferlingen, Leuchtgarnelen und Fischbrut (auch eigene Artgenossen) ernähren. Erwachsene Köhler sind sehr gefräßige Raubfische, die Heringe, Sprotten und verschiedene Jungfische verfolgen. Länge meist 50 bis 80 cm, max. 130 cm. Verbreitung: im Atlantischen Ozean von der Küste Islands und Nordnorwegens bis vor Nordafrika, im westlichen Teil der Ostsee und des Mittelmeers.
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